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14.08.2017

Gäste im Spätsommer 2017

Im August und September begrüßt das MPIfG John Wilkinson von der Federal Rural University of Rio de Janeiro und Sebastián Martín von der Universität Sevilla als wissenschaftliche Gäste des Instituts in Köln. Während seines Aufenthalts befasst sich John Wilkinson mit der durch die globale Finanzkrise initiierten neuen soziologischen Betrachtung der modernen Gesellschaft als kapitalistischer Gesellschaft. Sebastián Martín untersucht Auswirkungen von Strukturreformen in der neoliberalen Gesellschaft vor dem Hintergrund der aktuellen "großen Regression".
 

 

 
14.08.2017

Politik für alle? Newsletter Gesellschaftsforschung 1/2017 erschienen

Im Themenschwerpunkt "Politik für alle?" der neuen Gesellschaftsforschung fragen Lea Elsässer und Armin Schäfer, ob die Präferenzen und Wünsche der aktiven Wähler bei politischen Entscheidungen möglicherweise stärker berücksichtigt werden als die der Nichtwähler. Den US-amerikanischen Soziologen Tim Bartley hat es schon in seiner Studentenzeit auf die Palme gebracht, dass Konzerne gegen Arbeits- und Menschenrechte verstoßen - und zwar weltweit. Martin Roos portraitiert den Wissenschaftler, der als Scholar in Residence am MPIfG zu Gast war. Daniel Bax, Redakteur für Migration und Integration bei der taz und 2016 Journalist in Residence am MPIfG, fragt nach den Hintergründen für den Aufstieg des Populismus in europäischen Ländern. Die Gesellschaftsforschung kann kostenlos als gedruckte Ausgabe oder als PDF-Newsletter per E-Mail bezogen werden. Download PDF Newsletter

 

 

 
14.08.2017

10 Jahre IMPRS-SPCE: Konferenz der Alumni am MPIfG

Die International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE) feierte ihr 10-jähriges Bestehen mit einer Konferenz am 27. und 28. Juli 2017 mit rund fünfzig Teilnehmerinnen und Teilnehmern am MPIfG in Köln. Ehemalige Doktorandinnen und Doktoranden präsentierten ihre gegenwärtigen Forschungsarbeiten und diskutierten die Ergebnisse. Die Themenpalette des Konferenzprogramms entsprach dem weiten Spektrum der Forschungsthemen und methodologischen Ansätze der IMPRS-SPCE, deren Projekte ökonomische Phänomene aus einem sozial- und politikwissenschaftlichen Blickwinkel untersuchen. Jens Beckert betonte in seiner Begrüßungsansprache auch die Bedeutung der Doktorandenschule für die Weiterentwicklung des MPIfG: "Die IMPRS-SPCE hat nicht nur einen wichtigen Anteil an der Internationalisierung des Instituts, sondern seit ihrer Institutionalisierung ist die Anzahl junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am MPIfG erheblich gestiegen." Heute ist die IMPRS-SPCE ein bedeutender Ausgangspunkt für die Bildung von Netzwerken, die für die weitere Karriere wichtig sind - nahezu 80 Prozent der bisherigen Absolventinnen und Absolventen der IMPRS arbeiten in der Wissenschaft. Die IMPRS-SPCE ist ein vom MPIfG und der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln gemeinsam getragenes internationales Doktorandenprogramm. Download Konferenzprogramm

 

 

 
14.08.2017

Promotionen an der IMPRS-SPCE im Sommer 2017

Im Rahmen einer Promotionsfeier am 27. Juli 2017 gratulierte das MPIfG den diesjährigen Absolventinnen der International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE). Vier Doktorandinnen wurden im akademischen Jahr 2016/2017 promoviert: Ana Alfinito Vieira, die sich in ihrer Dissertation mit der Frage befasste, wie kollektive Mobilisierung scheinbar schwacher Akteure zu institutionellem Wandel beiträgt; Inga Rademacher mit einer Studie über die Rechtfertigungen von Steuersenkungen für höhere Einkommen in den USA und Deutschland; Virginia Kimey Pflücke mit einer historisch-soziologischen Analyse der bezahlten Haushaltsarbeit in Spanien und Uruguay; Jiska Gojowczyk, die untersuchte, wie religiöse Gemeinschaften ökologische Verpflichtungen in ihre Traditionen integrieren. mehr zu den Forschungsprojekten

 

 

 
14.08.2017

Frederik Fuchs mit Azubi-Preis der MPG ausgezeichnet

Für seine herausragenden Leistungen während seiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration erhielt Frederik Fuchs im Juli 2017 den diesjährigen Azubipreis der Max-Planck-Gesellschaft (MPG). Mit dieser Auszeichnung würdigt die MPG besondere berufliche und schulische Leistungen sowie die persönliche Entwicklung und soziales Engagement während der Berufsausbildung. Der mit 750 Euro dotierte Preis wird jährlich an bis zu 20 Auszubildende innerhalb der Max-Planck-Gesellschaft vergeben. Frederik Fuchs hat im Juni 2017 erfolgreich seine Abschlussprüfung vor der IHK abgelegt und wird bis Juni 2019 Mitarbeiter der IT-Abteilung am MPIfG bleiben. Das MPIfG bildet seit 1999 aus und bietet Ausbildungsplätze in den Berufen Fachinformatiker/in für Systemintegration und Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement an. mehr zum Azubipreis der MPG
mehr zur Ausbildung am MPIfG

 

 

 
09.08.2017

MPIfG Report 2014-2016 erschienen

Der neue MPIfG Report dokumentiert die Arbeit des Instituts in den Jahren 2014 bis 2016. Er berichtet u.a. über die Entwicklung des Forschungsprogramms, den Ausbau des Postgraduiertenprogramms sowie des Doktorandenprogramms der IMPRS-SPCE, über wissenschaftliche Veröffentlichungen und wichtige Preise sowie über neue Aktivitäten des Instituts im Rahmen der Alumni- und Öffentlichkeitsarbeit. Der englischsprachige Bericht richtet sich vor allem an die internationale wissenschaftliche Öffentlichkeit und an Institutionen der internationalen Forschungszusammenarbeit. Gleichzeitig war er Teil des Berichts an den Fachbeirat des MPIfG für die Evaluation des Instituts im Jahr 2017. Der Report kann kostenlos per E-Mail an info@mpifg.de als gedruckte Broschüre bestellt werden. Download PDF

 

 

 
03.08.2017Alice O'Connor

Historische und sozialwissenschaftliche Perspektiven des Neoliberalismus: Konferenz am MPIfG

Rund 30 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Europa und den USA trafen sich im Juli 2017 zur Konferenz "The Making of Neoliberalism: Historical and Social Science Perspectives". Ariane Leendertz und Timur Ergen vom MPIfG hatten zu der historisch-sozialwissenschaftlichen Auseinandersetzung eingeladen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten in ihren Beiträgen den sozialen Wandel westlicher Gesellschaften, der sich durch eine Verschiebung von staats- zu marktzentrierten Regierungsprinzipien, von kollektiver zu individueller Verantwortung und von zivilgesellschaftlichen zu ökonomisch determinierten Leitlinien der sozialen Organisation auszeichnet. Ausgangspunkt bildete die Beobachtung, dass die Konzentration der Forschung auf die politisch-ökonomische Dimension gesellschaftlichen Wandels zu einer unvollständigen historischen Charakterisierung des Neoliberalismus geführt hat. mehr

 

 

 
02.08.2017

Ariane Leendertz in den Senat der MPG wiedergewählt

Ariane Leendertz, seit Sommer 2014 Vertreterin der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Institute der Geistes-, Sozial- und Humanwissenschaftlichen Sektion (GSHS) im Senat der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), ist im Juli 2017 für weitere zwei Jahre in ihrem Amt bestätigt worden. Der Senat ist das wichtigste Entscheidungsorgan der MPG. Er wählt den Präsidenten und die weiteren Mitglieder des Verwaltungsrats und entscheidet über die Bestellung des Generalsekretärs. Ariane Leendertz leitet die Forschungsgruppe Ökonomisierung des Sozialen und gesellschaftliche Komplexität am MPIfG.
 

 

 
02.08.2017

Kimey Pflücke promoviert

Kimey Pflücke wurde im Juli 2017 an der Universität zu Köln promoviert. In ihrer Dissertation "Wenn Hausarbeit bezahlt wird: Eine historisch-soziologische Analyse der Arbeitsbeziehungen im Privathaushalt in Spanien und Uruguay" untersucht sie, wie man Unterschiede in der Regulierung von bezahlter Hausarbeit erklären kann. Kimey Pflücke war von 2013 bis 2017 Doktorandin an der International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE) und ist zurzeit Postdoktorandin an der Universität zu Köln.
 

 

 
01.08.2017

"Hinter den Spiegeln" - Nachwuchstagung der DGS-Sektion Wirtschaftssoziologie

Vom 1. bis 2. Juni hieß das MPIfG Mitglieder der Sektion Wirtschaftssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in seinen Räumen willkommen. Unter der Überschrift "Hinter den Spiegeln: Zur Bedeutung der Nachfrageseite für die Marktsoziologie" setzte sich die Nachwuchstagung kritisch mit dem gängigen Verständnis der Marktsoziologie auseinander. Deren Blick richtet sich bei Fragen der Etablierung, Funktionsweise und Aufrechterhaltung von Märkten bisher hauptsächlich auf die Bedeutung der Anbieter- oder Produzentenseite und blendet die Nachfrageseite weitgehend aus. Die Tagung beleuchtete gezielt die vielseitigen Rollen von Konsumenten in modernen Märkten. Darüber hinaus diskutierten die etwa 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, in welcher Weise wirtschaftssoziologische Überlegungen von einer Integration der Nachfrageseite profitieren und welche konzeptionellen und methodologischen Konsequenzen sich daraus ergeben. Die MPIfG-Wissenschaftlerin Lisa Suckert organisierte die Konferenz gemeinsam mit Sarah Lenz, Goethe Universität Frankfurt, und Martin Bühler von der Universität Luzern. Konferenzbericht im "Newsletter Gesellschaftsforschung 1/2017"

 

 

 
31.07.2017

Autorenworkshop zur Europäischen Kapitalmarktunion am MPIfG

"Governing through Financial Markets: The European Policy-Making State and Capital Markets Union" war der Titel eines Autorenworkshops im Juni 2017 am MPIfG. Ziel des von Benjamin Braun und Marina Hübner vom MPIfG sowie Daniela Gabor von der University of the West of England in Bristol organisierten Workshops ist die Herausgabe eines Sonderbandes der Zeitschrift Competition and Change zur Rolle der Europäischen Kapitalmarktunion bei der Bewältigung der Euro- und Wirtschaftskrise. In insgesamt fünf Beiträgen wird der Frage nachgegangen, weshalb ausgerechnet Kreditverbriefungen und Schattenbanken - einst als zentrale Auslöser der globalen Finanzkrise identifiziert, nun aber wichtige Elemente der Kapitalmarktunion - zu tragenden Säulen einer europäischen Wachstums- und Währungsreform-Agenda wurden. Der Sonderband soll Ende 2018 erscheinen. Konferenzbericht im "Newsletter Gesellschaftsforschung 1/2017"

 

 

 

Ansprechpartnerin
für Medien und Öffentlichkeit


 
Christel Schommertz
Tel. 0221 2767-130

 
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