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18.05.2018

Dynamiken des Kapitalismus: Konferenz in Hamburg zum 200. Geburtstag von Karl Marx

Eine gemeinsame Konferenz des Hamburger Instituts für Sozialforschung (HIS) und des MPIfG thematisierte vom 3. bis 5. Mai 2018 anlässlich des zweihundertsten Geburtstags von Karl Marx die zentralen Aspekte der marxistischen politischen Ökonomie. Anhand der verschiedenen kapitalistischen Leitbilder wie Geld, Arbeit, Profit, Wert, Markt, Gewalt, Technologie, Eigentum und Klasse wurde diskutiert, inwiefern die Lehre von Marx für heutige Wirtschaftsordnungen noch von Bedeutung ist. Die zehn Beiträge zur Konferenz sind als Podcasts verfügbar, darunter die Vorträge von Thomas Piketty, Wolfgang Streeck, Axel Honneth und Friedrich Lengner sowie die Präsentationen von Jens Beckert, Kean Birch, Marion Fourcade, Greta Krippner, Dave Elder-Vass und Aaron Sahr. mehr
Podcasts

 

 

 
08.05.2018

Lukas Haffert in Junge Akademie gewählt

MPIfG-Alumnus Lukas Haffert wird neues Mitglied in der Jungen Akademie. Die Junge Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina ist eine interdisziplinäre Forschungsplattform für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Haffert wird der Jungen Akademie für fünf Jahre angehören, offiziell aufgenommen wird er im Rahmen einer Festveranstaltung am 30. Juni in Berlin. Jedes Jahr werden zehn herausragende Nachwuchsforscher in die Akademie gewählt. Eine exzellente Promotion ist hierfür mitentscheidend. Haffert war von 2010 bis 2014 Doktorand an der International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE). Seine Dissertation "Freiheit von Schulden - Freiheit zum Gestalten?" über die Politische Ökonomie von Haushaltsüberschüssen (Campus 2015) wurde mit der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft und dem Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung ausgezeichnet. Heute ist Haffert Oberassistent am Lehrstuhl für Schweizer Politik und Vergleichende politische Ökonomie der Universität Zürich.
 

 

 
08.05.2018

Otto-Hahn-Medaille 2018 für Ana Alfinito Vieira

Ana Carolina Alfinito Vieira wird für ihre Dissertation "Social Movements and Institutional Change: The Pro-Indigenous Struggle for Land Tenure and Citizenship in Brazil (1968-2016)" mit der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) ausgezeichnet. In ihrer Arbeit beschäftigt sich Alfinito Vieira mit der Frage, wie kollektive Mobilisierung zu institutionellen Entstehungs- und Wandlungsprozessen beiträgt. Im Mittelpunkt der Analyse steht die Auseinandersetzung der pro-indigenen Bewegung mit den Regelsystemen, die in Brasilien über Landbesitz und Staatsbürgerschaft bestimmen. Die Otto-Hahn-Medaille wird jährlich an ausgewählte junge Wissenschaftler der MPG für herausragende wissenschaftliche Leistungen im Zusammenhang mit ihrer Doktorarbeit verliehen. Die Auszeichnung ist mit einem Anerkennungsbetrag von 7.500 Euro verbunden und soll zu einer späteren Hochschul- oder Forscherkarriere motivieren. Der Preis wird während der Jahresversammlung der MPG im Juni verliehen. Ana Carolina Alfinito Vieira war von 2012 bis 2016 Doktorandin an der International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE). Heute forscht sie am Brazilian Center for Analysis and Planning (CEBRAP) in São Paulo.
 

 

 
08.05.2018

Neuer Betriebsrat des MPIfG

Im April 2018 haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des MPIfG ihren Betriebsrat neu gewählt. Markus Burtscheidt, Timur Ergen, Susanne Hilbring, Manuel Schüren und Nicole Woop sind Mitglieder des Gremiums, das für die nächsten vier Jahre im Amt ist.
 

 

 
25.04.2018Beckert_Imaginierte Zukunft

Buchpräsentation "Imaginierte Zukunft"

Im Rahmen der Reihe "wissenswert - Gespräche am Puls der Zeit" der Stadtbibliothek Köln stellt MPIfG-Direktor Jens Beckert am 9. Mai sein Buch Imaginierte Zukunft: Fiktionale Erwartungen und die Dynamik des Kapitalismus vor. Mit seiner Studie leistet Beckert einen innovativen Beitrag zur Kapitalismustheorie, indem er zeigt, wie fiktionale Zukunftserwartungen wirtschaftliche Dynamik erzeugen oder aber - sofern die Erwartungen nicht eintreten - Gesellschaften in Krisen stürzen können. Im Gespräch mit Moderator Gerd Scobel erläutert Beckert diese neue Perspektive auf das kapitalistische Wirtschaftssystem. Für seine Forschungsarbeit wurde Beckert jüngst mit dem Leibniz-Preis 2018 der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet (J. Beckert, Imaginierte Zukunft: Fiktionale Erwartungen und die Dynamik des Kapitalismus. Suhrkamp 2018). mehr zum Buch
Video-Interview zum Buch
Buchpräsentation am 9. Mai 2018

 

 

 

Ansprechpartnerin
für Medien und Öffentlichkeit


Christel Schommertz
Tel. 0221 2767-130

 
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