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 MPIfG Nachrichtenarchiv

 
10.07.2017

Lisa Kastner ist Otto-Hahn-Preisträgerin

Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) zeichnet Lisa Kastner mit der diesjährigen Otto-Hahn-Medaille aus. In ihrer Dissertation untersucht Kastner die Rolle der Zivilgesellschaft bei der Steuerung der Geldwirtschaft nach der Krise im Jahr 2008 ("Restraining Regulatory Capture: An Empirical Examination of the Power of Weak Interests in Financial Reforms"). Die Otto-Hahn-Medaille erhält jedes Jahr eine kleine Zahl junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der MPG für herausragende wissenschaftliche Leistungen. Sie ist mit einem Anerkennungsbetrag von 7.500 Euro verbunden und soll besonders begabte Nachwuchswissenschaftler zu einer späteren Hochschul- oder Forscherkarriere motivieren. Der Preis wurde während der Jahresversammlung der MPG im Juni 2017 in Weimar verliehen. Lisa Kastner war von 2012 bis 2015 Doktorandin im gemeinsamen Cotutelle-Programm der Sciences Po, Paris, und der International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE) in Köln. Seit 2016 ist sie als Politikberaterin für die Foundation for European Progressive Studies (FEPS) in Brüssel tätig.
 

 
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