Das Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung
ist eine Einrichtung der Spitzenforschung in den Sozialwissenschaften.
Es betreibt anwendungsoffene Grundlagenforschung mit dem Ziel einer
empirisch fundierten Theorie der sozialen und politischen Grundlagen
moderner Wirtschaftsordnungen. Im Mittelpunkt steht die Untersuchung
der Zusammenhänge zwischen ökonomischem, sozialem und politischem Handeln.
Mit einem vornehmlich institutionellen Ansatz wird erforscht,
wie Märkte und Wirtschaftsorganisationen in historisch-institutionelle,
politische und kulturelle Zusammenhänge eingebettet sind,
wie sie entstehen und wie sich ihre gesellschaftlichen Kontexte verändern.
Das Institut schlägt eine Brücke zwischen Theorie und Politik und leistet
einen Beitrag zur politischen Diskussion über zentrale Fragen moderner
Gesellschaften.
Vortragsreihe zur Transformation des europäischen Kapitalismus
In drei Vorträgen im Februar 2010 beschäftigt sich
Bruno Amable, Scholar in Residence am MPIfG, mit einigen maßgeblichen Veränderungen in der Institutionenstruktur europäischer Ökonomien. In den von ihm unterschiedenen europäischen Modellen des Kapitalismus stand der "kontinentale Kapitalismus" von Ländern wie Frankreich oder Deutschland bisher unter dem größten Reformdruck. In seinen Vorträgen wird Amable verschiedene Aspekte der Strukturreformprogramme des letzten Jahrzehnts genauer betrachten und deren Auswirkungen auf die Stabilität des kontinentalen Modells diskutieren.
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