19.11.2018Uncertain Futures

Buchpräsentation "Uncertain Futures"

Im November 2018 stellten MPIfG-Direktor Jens Beckert und Richard Bronk ihr aktuelles Buch Uncertain Futures: Imaginaries, Narratives, and Calculation in the Economy an der London School of Economics and Political Science (LSE) vor. Wie entwerfen Wirtschaftsakteure ihr Bild von der Zukunft und wie treffen sie Entscheidungen angesichts der Ungewissheit kommender Entwicklungen? Diese Frage untersuchen Beckert und Bronk, ausgehend von der Annahme, dass die kapitalistische Ökonomie von steten Innovationen und dynamischen Veränderungen gekennzeichnet ist, die sich nicht auf kalkulierbare Risiken reduzieren lassen. Nach der Buchvorstellung wurde das Buch von Adair Turner (Chairman, Institute for New Economic Thinking), Ekaterina Svetlova (University of Leicester) und Waltraud Schelkle (LSE) im Rahmen einer Podiumsdiskussion kommentiert. Jens Beckert ist seit 2005 Direktor am MPIfG und leitet den Projektbereich "Soziologie der Märkte". Jüngst erhielt er den Leibniz-Preis 2018 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für seine Arbeiten zu fiktionalen Zukunftserwartungen und wirtschaftlicher Dynamik. Richard Bronk ist Visiting Fellow am European Institute der LSE und war zuvor sieben Jahre in leitenden und beratenden Positionen in der Finanzwirtschaft tätig. LSE-Podcast anhören
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16.11.2018

Laura Gerken ist neue Doktorandensprecherin

Im Oktober 2018 wählten die Doktorandinnen und Doktoranden der IMPRS-SPCE  
Laura Gerken
zu ihrer neuen Sprecherin. Sie teilt sich die Aufgabe mit Guadalupe Moreno. Laura Gerken ist seit 2017 Doktorandin an der International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE).
 

 

 
14.11.2018Doktorandinnen bei der Begrüßung

Neu an der IMPRS-SPCE im Herbst 2018

In diesem Jahr begrüßt das MPIfG wieder junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Doktorandenprogramm der International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE): Lukas Arndt, bisher Forschungsassistent am MPIfG, forscht zum Thema Vermögen und politischer Einfluss; Sandhya A.S, vormals Research Associate am Institute for Human Development in Delhi, beschäftigt sich mit der sozialpolitischen Bedeutung von Einstellungspraktiken in privaten Sicherheitsunternehmen; Monica Bolelli, zuvor an der University of Amsterdam, wird im Bereich Arbeitsmobilität und Migration forschen; Annika Holz, Absolventin der Freien Universität Berlin, wird sich mit einem Thema aus dem Bereich vergleichende politische Ökonomie beschäftigen; Ebru Ece Özbey, bisher Middle East Technical University Ankara, analysiert am Beispiel Großbritanniens die politischen Positionen von Parteien vor dem Hintergrund von zunehmendem Radikalismus, Populismus und Euroskeptizismus; Mischa Stratenwerth, ehemals Universität Leipzig, untersucht den Zusammenhang zwischen Prekarisierung, Populismus und der Unterstützung für nationale Wachstumsregime; Agnes Tarnowski, Absolventin der Universität zu Köln, widmet sich der Rolle von Schulleitern und Lehrern bei der sozialen Integration von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien. Die IMPRS-SPCE ist eine vom MPIfG und der Universität zu Köln sowie der Universität Duisburg-Essen als assoziiertem Partner gemeinsam getragene internationale Doktorandenschule, der zurzeit 22 Doktorandinnen und Doktoranden angehören.
 

 

 
14.11.2018Lucio Baccaro begrüßt Kostas Gemenis

Neue Mitarbeiter und Gäste im zweiten Halbjahr 2018

Im Oktober 2018 nehmen fünf Postdoktorandinnen und Postdoktoranden ihre Arbeit am MPIfG auf: Fabio Bulfone, vormals Europäisches Hochschulinstitut Florenz (EUI), erforscht neue Formen der Industriepolitik in der EU-Peripherie; Mikell Hyman, zuvor University of Michigan, befasst sich mit der Politik der Diskontierung; Erik Neimanns, ehemals Universität Konstanz, untersucht den parteipolitischen Gestaltungsspielraum von Wachstumsmodellen; David Pinzur, bisher Loyola Marymount University, Los Angeles, forscht zur Einschätzung von Prognosen in soziotechnischen Marktgefügen; Sidney Rothstein, zuvor Haverford College, Pennsylvania, beschäftigt sich mit dem politischen Verhalten von High-Tech-Unternehmen, die angesichts ihrer zentralen Bedeutung für Produktivität und Wirtschaftswachstum eine immer wichtigere Rolle bei der Politikgestaltung spielen.
Neuer wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPIfG ist Kostas Gemenis, zuvor Universität Twente. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der politischen Kommunikation, Textanalyse und Wahlempfehlungsanwendungen (VAA). In einem aktuellen Projekt beschäftigt er sich mit den Effekten von VAA auf politische Bildung, politische Partizipation und Wahlverhalten. Darüber hinaus begrüßte das MPIfG im zweiten Halbjahr 2018 eine Gastwissenschaftlerin, Stephanie Mudge, University of California, Davis. Sie untersuchte im Rahmen ihres Forschungsaufenthalts im Juli 2018 die Rolle und Bedeutung des "Gewerkschaftsökonomen"; Sebastianus Bruinsma von der italienischen Scuola Normale Superiore (SNS) ist im Dezember 2018 Gastdoktorand und forscht zu digitalen Anwendungen für Wahlempfehlungen.
 

 

 
05.11.2018

Karlijn Roex promoviert

Karlijn Roex wurde im Oktober 2018 an der Universität zu Köln promoviert. In ihrer Dissertation "Anomie, Shame, and the American Dream: The Impact of the Economy on Suicide" untersucht sie, welche Auswirkungen ökonomischer Wandel und Vermarktlichung auf das Suizidvorkommen in Industriestaaten haben. Karlijn Roex war von 2014 bis 2018 Doktorandin an der International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE).
 

 

 
31.10.2018Institutstag 2018

"Instabile Ordnungen":
Institutstag 2018 des MPIfG im November

Am 15. und 16. November 2018 findet der elfte  
Institutstag des MPIfG
in Köln statt. In ihren Beiträgen diskutieren Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis Ursachen und Auswirkungen der Destabilisierung in Politik und Gesellschaft. Armin Schäfer, Universität Münster, widmet sich in seinem Eröffnungsvortrag dem Wandel des Parteiensystems und der Krise der Sozialdemokratie. MPIfG-Wissenschaftlerin Lisa Suckert analysiert Großbritanniens neuen Wirtschaftsnationalismus im Zuge der Brexit-Kampagne. In weiteren Vorträgen sprechen Norbert Walter-Borjans (NRW-Finanzminister a.D.) und IMPRS-Doktorand Arjan Reurink über das Thema Steuerflucht sowie die Bedeutung der Niederlande als Offshore-Finanzplatz. Eine Podiumsdiskussion zum Thema "Migration als Disruption?" mit Ferdos Forudastan (Ressortleiterin Innenpolitik der Süddeutschen Zeitung), Clemens Kroneberg (Professor für Soziologie an der Universität zu Köln), Rolf Mützenich (SPD-Bundestagsabgeordneter und Experte für Außen- und Sicherheitspolitik, wirtschaftliche Zusammenarbeit und Menschenrechte) und Wolfgang Uellenberg-van Dawen (Sprecher des Kölner Runden Tisches für Integration) thematisiert die Rolle demokratischer Institutionen in der Migrationsdebatte. Im Rahmen des Formats "Author Meets Critics" präsentiert MaxPo-Kodirektorin Jenny Andersson ihr neues Buch "The Future of the World: Futurology, Futurists, and the Struggle for the Post Cold War Imagination" (Oxford University Press, 2018). Gemeinsam mit MPIfG-Direktor Jens Beckert, MPIfG-Forschungsgruppenleiterin Ariane Leendertz und Dieter Plehwe vom WZB wirft sie einen Blick zurück auf die Zukunftsforschung während des Kalten Krieges. Der Institutstag ist eine öffentliche Veranstaltung, er wird gemeinsam vom Institut und dem Verein der Freunde und Ehemaligen des MPIfG getragen und findet jährlich statt. Programm (PDF)
Anmeldung

 

 

 
30.10.2018Vorträge im Wintersemester 2018/2019

Vorträge am MPIfG im Wintersemester 2018/2019

Im Wintersemester 2018/2019 bietet das MPIfG wieder öffentliche Gastvorträge international renommierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an: Katja Langenbucher, Professorin für Bürgerliches Recht, Wirtschaftsrecht und Bankrecht an der Goethe-Universität Frankfurt, zeigt am 7. November, warum es sinnvoll sein kann, empirische Ansätze der Ökonomie auch im Bereich der Gesetzgebung und Justiz aufzugreifen. Cathie Jo Martin, Professorin für Politikwissenschaften an der Boston University, diskutiert am 4. Dezember, wie ein unterschiedliches Verständnis von Bildung kulturhistorisch zu Verschiedenheiten zwischen den politischen Ökonomien Dänemarks und Großbritanniens führte. Bruno Amable, Professor für Ökonomie an der Universität Genf, analysiert am 16. Januar 2019 die Machtverschiebungen im französischen Parteiensystem mit besonderem Blick auf die Rolle der Sozialistischen Partei. Am 23. Januar spricht Mark Roodhouse, Professor für Neuere Geschichte an der University of York, über die Entstehung und Entfaltung illegaler Märkte am Beispiel von Schwarzmärkten im London der 1940er-Jahre. Anmeldung für alle Vorträge unter info@mpifg.de.
 

 

 

Ansprechpartnerin
für Medien und Öffentlichkeit


Christel Schommertz
Tel. 0221 2767-130

 
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